Gemeinde St. Jodok/Vals

1313 findet man die erste urkundliche Erwähnung als „Valles“. Durch eine Pestkatastrophe wurde die gesamte Bevölkerung des Tales dahingerafft, wodurch eine Neubesiedelung durch Einwohner der benachbarten Täler begann. 1809 war Vals, wie das gesamte Wipptal Hauptkampfgebiet gegen die Franzosen und Bayern, einen dementsprechenden Blutzoll hatte die Gemeinde zu leisten. 1941 wurde das ganze Tal unter Naturschutz gestellt, was aber nicht verhinderte, dass an der Alp einer Scharte mit Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen Molybdän abgebaut wurde. Das Vorkommen war jedoch sehr gering und ein Lawinenabgang 1944 beendete mit vielen Toten den Bergbau. Ein weiteres Vorkommen im Valser Tal war Marmor: Die Böden der Hofburg und der Boden des Domes in Innsbruck stammen aus diesem Tal.

 

Fläche: 48,7 km²

Einwohner: 504

Seehöhe: 1129 m

 

 Den Ortsplan - St. Jodok - Schmir - Vals findet Ihr hier.  

 

 

Quelle: http://www.wipptal.at