Gemeinde St. Jodok/Vals

Die kleine Gemeinde Vals, die das Valsertal und zum Teil die Ortschaft St. Jodok umfasst, zählt ungefähr 500 Einwohner und liegt eingebettet in die stolzen Berge der Tuxer Alpen. 

 

 

Markant zeigen sich der mit Gletscher bedeckte Olperer und der felsige Fußstein am Talschluss des Valsertals. Seit Herbst 2012 gehört Vals gemeinsam mit St. Jodok und dem angrenzenden Schmirntal zum elitären Kreis der Österreichischen Bergsteigerdörfer. 

 

Stolze Berge, sanfte Täler

 

Bergsteigen & Wandern

Neben einem gepflegten, gut markierten Wanderwegnetz für den Genusswanderer bietet unser Bergsteigerdorf auch Klettertouren und Hochgebirgstouren, z.B. die mehrtägige „Peter-Habeler-Runde“, eine Hüttenrundtour, bei der man das mächtige Olperergletschermassiv umrundet.

 

Peter Kofler Klettersteig

Bei St. Jodok lädt ein 650 m langer Klettersteig im Schwierigkeitsgrad B/C ein, die Kletterfähigkeiten im Fels zu trainieren.

 

Paradies für Skitourengeher

Im Winter locken traumhafte Tiefschneehänge den Skitourengeher, aber auch für Schneeschuh- und Winterwanderer gibt es eine große Auswahl an Routen.

 

Natura 2000 im Valsertal

Die vielfältige und einzigartige Fauna und Flora im Natura2000-Gebiet Valsertal ist ein Geheimtipp für alle, die es ganz naturbelassen lieben.

 

Wander- & Tourenbus

Sommer wie Winter bringen wir Sie bequem zu Ihrem Tourenausgangspunkt

Der Wanderbus bringt Sie auf Anfrage im Sommer auch an Wochenenden ins Schmirntal und Valsertal, wenn der Regionalbus nicht fährt. Der Wintertourentransfer wird täglich angeboten. Abwechselnd werden Padaun und das Schmirntal angefahren, wo Sie ideale Ausgangspunkte für viele Skitouren, Schneeschuhwanderungen und Winterwanderungen vorfinden.

 

 

Schule der Alm in Vals

 

Im Rahmen der „Schule der Alm“ haben Gäste des Bergsteigerdorfes die einzigartige Gelegenheit, das Almleben kennen zu lernen. Begleitet von Helgas Ziegenherde lernen interessierte Besucher jene Tätigkeiten kennen, die auf einer Alm und auf dem Bergmahd ausgeführt werden. Neben Melken und Käsemachen gehört vor allem das Heu machen auf den Bergmähdern zu den Sommerarbeiten der Älpler. 

 

 

Geschichtliches:

1313 findet man die erste urkundliche Erwähnung als „Valles“. Durch eine Pestkatastrophe wurde die gesamte Bevölkerung des Tales dahingerafft, wodurch eine Neubesiedelung durch Einwohner der benachbarten Täler begann. 1809 war Vals, wie das gesamte Wipptal Hauptkampfgebiet gegen die Franzosen und Bayern, einen dementsprechenden Blutzoll hatte die Gemeinde zu leisten. 1941 wurde das ganze Tal unter Naturschutz gestellt, was aber nicht verhinderte, dass an der Alp einer Scharte mit Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen Molybdän abgebaut wurde. Das Vorkommen war jedoch sehr gering und ein Lawinenabgang 1944 beendete mit vielen Toten den Bergbau. Ein weiteres Vorkommen im Valser Tal war Marmor: Die Böden der Hofburg und der Boden des Domes in Innsbruck stammen aus diesem Tal.

 

Fläche: 48,7 km²

Einwohner: ca. 500

Seehöhe: 1129 m

  

 

 Den Ortsplan - St. Jodok - Schmir - Vals findet Ihr

 

 

 

Quelle: http://www.wipptal.at